Verkehrspsychologisches Institut Prof. Dr. Brinkmann
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Verkehrsauffälligkeiten und Straftaten im Straßenverkehr

Wird man verkehrsauffällig, werden außer einem Bußgeld auch “Punkte” beim Kraftfahrt-bundesamt (KBA) in Flensburg fällig, beispielsweise bei rechtskräftigen Ordnungswidrig-keiten (ab 60 Euro Bußgeld) oder bei rechtskräftigen Straftaten.

Nach dem neuen Punktesystem, das seit dem 1. Mai 2014 in Kraft ist, werden 1 oder 2 Punkte für Verkehrsverstöße und 2-3 Punkte für Straftaten fällig. Bei 8 Punkten wird die Fahrerlaubnis entzogen. Diese Punkte setzen sich häufig aus Verkehrsauffälligkeiten zusammen, etwa aus Geschwindigkeitsüberschreitungen, mit dem Handy am Steuer telefonieren, ein Rotlicht missachten oder Fahren ohne Führerschein.

Ein Entzug der Fahrerlaubnis aufgrund des Erreichens der 8-Punkte-Grenze führt zur Anforderung eines MPU-Gutachtens seitens der Fahrerlaubnisbehörde. Dies geschieht meist

 

- bei einem erheblichen Verstoß oder wiederholten Verstößen gegen verkehrsrechtliche

  Vorschriften,

 

- bei einer erheblichen Straftat, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr steht

  oder bei Straftaten, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen,

 

- bei einer erheblichen Straftat, die im Zusammenhang mit der Kraftfahrereignung steht,

  insbesondere wenn Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotenzial bestehen oder die

  erhebliche Straftat unter Nutzung eines Fahrzeuges begangen wurde.

 

- bei Straftaten, die im Zusammenhang mit der Kraftfahreignung stehen, insbesondere

  wenn Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotenzial bestehen (§ 11 FeV).

 

Viele Personen, die mit einem solchen Verhalten im Straßenverkehr auffallen, ändern ihre Verhaltensweisen nicht. D.h. sind werden nach einer Neuerteilung der Fahrerlaubnis wieder auffällig und gefährden damit erneut andere im Straßenverkehr. Um dies zu vermeiden, bietet sich eine verkehrspsychologische Therapie an.

 

In der therapeutischen Einzelinterventionen wird u.a. folgenden Fragen nachgegangen wird:

- Weshalb kam es ab einem bestimmten Zeitpunkt zu Verkehrsauffälligkeiten?

- Welche Veränderungen, beruflich und privat hatten einen Einfluss auf das Verhalten im

   Straßenverkehr?

- Was wurde zwischenzeitlich getan, um das auffällige Verhalten zu verändern?

- Was kann getan werden, damit es künftig nicht wieder zu entsprechenden Auffällig-

   keiten kommt?

 

Die Anzahl der Therapiesitzungen richtet sich nach der verkehrs- bzw. strafrechtlichen Vorbelastung. Erfahrungsgemäß werden zehn bis zwölf Sitzungen benötigt.

 

Konkretes Vorgehen:

1. Kostenloses Erstgespräch nach telefonischem Kontakt (Schriftverkehr, Strafbefehle,

    Gerichtsurteile, Aufforderung zur MPU bitte mitbringen!)

2. Erstellen Ihres Therapieplans und festlegen der Sitzungen auf Basis ihrer individuellen

    Ausgangssituation. Aufgrund von Erfahrungswerten kann von 7-9 Sitzungen a 60

    Minuten, ein bis zweimal die Woche, innerhalb von einem bis drei Monaten ausgegangen

    werden

 

Kosten:

Mit 90€ pro Sitzung belaufen sich die Kosten einer MPU-Vorbereitung wegen Verkehrsauf-fälligkeiten oder Straftaten im Straßenverkehr auf 630-810€.

Verkehrspsychologisches Institut Prof. Dr. Brinkmann

Prof. Dr. Ralf Brinkmann

Fachpsychologe Verkehrspsychologie

 

Amtlich anerkannter Verkehrspsychologischer
Berater gemäß §71 FeV

 

Seminarerlaubnis Verkehrspsychologie

gemäß § 4a Abs.3

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