Verkehrspsychologisches Institut Prof. Dr. Brinkmann
                        Verkehrspsychologisches Institut Prof. Dr. Brinkmann

Alkohol

Der langjährige, übermäßige Konsum von Alkohol, einer in unserer Gesellschaft legalen Droge, führt zu körperlichen Erkrankungen und psychischen Beeinträchtigungen. Mit Blick auf die Fahrtauglichkeit steigt bei einem Alkoholmissbrauch die Unfallgefahr stark an.

 

Problematisch am Alkoholkonsum ist, dass es zu Gewöhnungseffekten kommt, d.h. je mehr getrunken wird, desto mehr kann man davon vertragen. Daher muss die Alkoholmenge gesteigert werden, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Es entsteht, je nach Konsumgewohnheiten und Art des Alkohols,  eine Alkoholverträglichkeit oder Alkoholtoleranz. Autofahrer/innen mit einer hohen Alkoholtoleranz sind deshalb häufig der Meinung, mit hohen Promillewerten noch fahren zu können, da sie kaum Beeinträchtigungen durch den Alkohol verspüren. Da der Alkohol auch die Entscheidungen des Konsumenten/in negativ beeinflusst, setzen sich viele Kraftfahrer/innen noch ans Steuer, obwohl sie wissen, dass sie mit der aufgenommenen Menge Alkohol nicht mehr fahren dürfen. Damit gefährden sie im Straßenverkehr sich selbst und andere ganz massiv. Schließlich kann es zu einem schleichenden Übergang von einem riskanten Alkoholkonsum oder -missbrauch hin zu einer Alkoholabhängigkeit kommen.

 

Im Jahr 2013 führten die 13 aktiven Träger der bundesdeutschen Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) insgesamt 94.819 medizinisch-psychologische Untersuchungen durch. Die stärkste Anlassgruppe der MPU-Gutachten stellten mit 52% Alkohol-Fragestellungen, davon war der größte Anteil mit 28% Klienten/innen, die erstmalig mit Alkohol auffällig geworden waren.

 

In Form einer verkehrspsychologischen Einzeltherapie auf Basis der Verhaltenstherapie, können Sie sich mit Ihrer Alkoholproblematisch tiefergehend auseinandersetzen.

 

Inhalte der therapeutischen Einzelinterventionen sind

- die Klärung der Zielsetzung der MPU bei Alkohol am Steuer

- das Festlegen des Therapieziels, d.h. kontrolliertes Trinken oder Alkoholabstinenz

- Erhebung des Zustandekommens der (wiederholten) Trunkenheitsfahrt und der

  Entwicklung des Alkoholkonsums (Familie, Beruf, soziale Situation).

- Festlegen von Strategien und Methoden, um das Ziel der

  verkehrspsychologischen Therapie erfolgreich zu erreichen (Trennen von

  Alkoholkonsum und Autofahren).

- Wissensvermittlung zur Wirkung von Alkohol auf das Lenken eines Fahrzeugs.

- Erarbeiten von Strategien zur Vorbeugung von Rückfällen.

- Aushändigung einer Therapiebescheinigung zur Vorlage bei der

  Begutachtungsstelle für Fahreignung, beim Gericht oder der

  Fahrerlaubnisbehörde.

 

Konkretes Vorgehen:

1. Kostenloses Erstgespräch nach telefonischem Kontakt (Schriftverkehr,

    Strafbefehle, Gerichtsurteile, Aufforderung zur MPU bitte mitbringen!)

2. Erstellen Ihres Therapieplans und festlegen der Sitzungen auf Basis ihrer

    individuellen Ausgangssituation. Aufgrund von Erfahrungswerten kann von 7-9

    Sitzungen a 60 Minuten, ein bis zweimal die Woche, innerhalb von einem bis drei

    Monaten ausgegangen werden. Schwergrad der Alkoholproblematik verlängern

    oder verkürzen die Therapie. Aber auch eine bereits gelebte Alkoholabstinenz

    kann die Intervention abkürzen.

 

Kosten:

Mit 90€ pro Sitzung belaufen sich die Kosten einer MPU-Vorbereitung wegen Alkohol am Steuer auf 630-810€.

 

 

 

Verkehrspsychologisches Institut Prof. Dr. Brinkmann

Prof. Dr. Ralf Brinkmann

Fachpsychologe Verkehrspsychologie

 

Amtlich anerkannter Verkehrspsychologischer
Berater gemäß §71 FeV

 

Seminarerlaubnis Verkehrspsychologie

gemäß § 4a Abs.3

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